10.Juni

Ein Tag wie ein Rausch - Ein Trip ins Carrera-Universum

Stephan Wesselings (Slotti2) Siegprämie - eine von 40 Gaisbergrennen - Packungen. Herzlichen Glückwunsch!!

10. Juni 2004 - der Carrera-Club lädt ein. Morgens war die Stadt Salzburg noch in Ordnung, ab mittags verwandelte sie sich nach einigen beschaulichen Fronleichnamsprozessionen in eine Stadt, in der dröhnende Motoren die akustische Kulisse übernahmen sowie Abgase oberhalb jeder Grenzwerte die Luft schwängerten. Und mittendrin - unübersehbar - überall - CARRERA. Jede Menge seltsame Leute mit Carrera Stickern auf Hemden, Hosen und Taschen. Carrera-Fahnen, eine große Bühne, ein Event-Truck. Mindestens vier Bahnen auf öffentlichen Plätzen oder nur Clubbern zugänglichen Kellern und Zelten lockten die, denen es im Daumen juckte. Hier konnte jeder seine Klassiker fahren, zumindest im kleinen Massstab, von den Originalen standen  ab mittags  bereits ca. 140 davon auf dem Residenzplatz.

Es war die totale Show für das Häuflein angereister Clubber - zwar haben sich die Absagen schon im Vorfeld gehäuft, es sind aber dann doch noch an die 25 Clubber in Salzburg eingetroffen. Und diese ließen es sich gut gehen: Leckeres Essen in der blauen Gans, eine Lunchtüte mit Getränken inklusive Evo-Corvette und Neckstrip, ein Oldtimerrennen mit originalen Klassikern der Superlative, mehrere Chancen auf  eine von 40 Gaisbergrennen Spezialgrundpackungen!! Wie oben erwähnt, ging eine davon nach Bonn. Ab ca. 14:30 Uhr hieß es dann, Herrn Andreas Stadlbauer und Ehefrau in ihrem silbernen Jaguer E-Type Coupe anzufeuern, Dazu wurden den Clubbern Carrera-Fahnen in die Hand gedrückt, Andreas ließ es sich nicht nehmen, ebenfalls bei der Passage des Clubzeltes mit einer Fahne aus dem Auto zu winken.

Ralph124 war von Andreas’ Jaguar so angetan, dass er ihn nachgebaut hat:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     Einfach genial! Das Auto steht bei Andreas Stadlbauer jetzt zu Hause.

Zwei Pro-X Bahnen waren aufgebaut - endlich konnte man die Weichen in Aktion erleben. Die Bahnen waren vom Layout her einfach gehalten, zwei Ovale mit Steilkurven. Um die Weichen kennenzulernen hat es aber gereicht. Und diese funktionieren wirklich schnell - trotz angestrengtestem Hingucken war die Schaltbewegung nicht zu sehen, sie war einfach zu schnell! Unser Gehirn verarbeitet ca. 30 Bilder pro Sekunde, dies reichte in diesem Falle nicht. Wenigstens hört man es klacken und das Auto wechselte tatsächlich die Spur. Die Reaktionen bei den Clubbern waren unterschiedlich - von Begeisterung bis kann ganz lustig werden und ist super was für Kindern bis auf nein danke. Ich hätte gerne noch mehr probiert: zB. den Heckmagneten ausgebaut oder mal die einzelnen Komponenten näher unter die Lupe genommen. Dazu fehlte einfach die Zeit, außerdem hätte ich mit Beschwerden rechnen müssen, falls ich die Bahn auseinandergenommen hätte. Okay, mache ich demnächst zu Hause.

Fazit: Carrera hat sich mal wieder nicht lumpen lassen, es gab für jeden etwas. Weil einfach soviel los war, war es diesmal ein weniger beschauliches, dafür aber ereignisreiches Clubtreffen. Ein bisschen atemlos und hektisch - aber wer hätte in einem Rennumfeld anderes erwartet?